Dessert Revival
Wie in der Mode kommt auch in der Kulinarik der ein oder andere Trend wieder zurück – sowie die Joghurtbombe. Diese kenne ich wirklich noch von diversen Gartenparties meiner späten Kindheit. Heuer erlebt sie Dank Social Media ein präsentes Revival! Wie ich finde auch sehr verdient; das Endprodukt macht extrem was her, gleichzeitig bei wenig Aufwand. Ich habe das Mengenverhältnis etwas geändert, meistens ist der Anteil von Joghurt und Sahne fast 1:1, das ist mir persönlich zu „heftig“. Daher habe ich den Sahneanteil reduziert.
Ansonsten ist das Rezept sehr flexibel; anstatt der gelben Soße habe ich auch schon eine Version mit Beeren gemacht. Auch in die Joghurtmasse könnte man Kakao- oder Matchapulver mischen.
Das Rezept reicht für 5-6 Portionen.
Zutaten:
Joghurtbombe
500g griechischer Joghurt
300g Schlagsahne
50g Zucker
2 Pck Vanille- oder Tonkazucker
1 Msp Salz
Mango-Maracuja-Soße
1 Mango, reif
150-200ml Maracuja Saft
1 EL Zucker, bei Bedarf
Garnitur
Mango
Maracuja
Physalis
Minze
Zubereitung:
Die Sahne in einer Rührschüssel steif schlagen, danach den Joghurt, Zucker, Vanillezucker und Salz vorsichtig untermengen. Ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch oder Küchenkrepp auslegen und die Masse hineingeben. Das Sieb über eine Schüssel hängen, sodass die Molke über Nacht abtropfen kann. Die Joghurtbombe dabei im Kühlschrank aufbewahren.
Für die Mango-Maracuja-Soße die geschälte und entkernte Mango mit dem Maracuja Saft aufkochen; sodass sie sich noch etwas reduziert. Ansonsten kann man die Soße auch andicken, hierfür einem halben Teelöffel Speisestärke in 20ml Saft verrühren, dazugeben und kurz aufkochen lassen.
Nun die Joghurtbombe auf einen großen Teller stürzen und das Geschirrtuch vorsichtig abziehen. Nach Geschmack mit der Soße und dem Obst garnieren.

