#Vietnam: Vịt quay chay

Asia Ente vegan

vegane Ente aus Kräuterseitlingen

Heute habe ich ein richtig kreatives Rezept aus der vietnamesischen Veganszene für euch. Nämlich die gebratene Ente wie man sie klassisch aus dem Asia Restaurant kennt. Einziges Manko: sie liefert keine Proteine, man kann das schon einmal so essen. Aber mir ist eine ausgewogene Verteilung der Makronährstoffe schon wichtig, daher sollte man im Idealfall bei den Beilagen noch etwas Proteinreiches servieren.

Bei der Fleischalternative handelt es sich nämlich um Kräuterseitlinge, die in der vietnamesischen veganen Küche sehr häufig verwendet werden. Not gonna lie: die Herstellung ist etwas aufwändiger, das Rezept eignet sich daher am besten für einen freien Tag, an dem man viel Zeit und Muse fürs Experimentieren in der Küche hat.

Für das Rezept eignen sich große Kräuterseitlinge am Besten, die findet man meistens im Bioladen oder türkischem Supermarkt. Die getrocknete Tofuhaut kann gibt es im Asiamarkt oder online zu kaufen.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.

Zutaten:

Enten „Fleisch“
600g Kräuterseitlinge
1 Stange Zitronengras
1 Zehe Knoblauch, zerdrückt
1 TL Hạt nêm chay (vietnamesisches Gemüse-Bouillon)
+
100ml Wasser
2 EL Tapiokastärke (alternativ: Speisestärke)

Enten „Haut“
3 Blatt Tofuhaut „Bean Curd Sheets“

Marinade
50ml Wasser
2 EL Sojasoße
1 EL Sojasoße, dunkel
1 EL Ahornsirup
1 TL Char Siu Soße von Lee Kum Kee
1 Zehe Knoblauch
1 Msp Five Spice

Öl, zum Frittieren

Zubereitung:

Von den Kräuterseitlingen den Kopf abschneiden; danach längst halbieren. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, für das Aroma Zitronengras, Knoblauch und Hạt nêm chay hinzufügen. Die Pilze für 15 Minuten darin köcheln lassen, danach gut abtropfen lassen.

In einem kleinen Topf Wasser und Tapiokastärke verrühren und aufkochen lassen, bis eine dicke Paste entstanden ist. Tapioka verhält sich bisschen anders als herkömmliche Speisestärke, man muss zügig rühren, sie dickt schneller und stärker ein. Diese Paste wird als Bindemittel gebraucht.

Die Tofuhaut in ein Sieb geben und kurz mit kochendem Wasser übergießen, das macht die Blätter weich und elastisch. Danach ebenfalls gut abtropfen lassen. Je nach dem wie groß die Tofuhaut Blätter sind, müssen sie vorher ggf. zugeschnitten werden. Nun ein Blatt auf ein großes Schneidebrett geben; den Pilz mit der Tapioka Paste einreiben und auf das obere Drittel der Tofuhaut geben. Rechts und links einschlagen und eng aufrollen, der Pilz darf über mehrere Schichten in Tofuhaut eingerollt sein. Mit der Naht nach unten legen.

In eine Pfanne reichlich neutrales Speiseöl geben, die „Enten“ Stücke darin von beiden Seiten goldgelb ausbacken, danach abtropfen lassen. Das Öl aus der Pfanne gießen, einen kleinen Rest übrig lassen. Den Knoblauch hinzufügen, danach die restlichen genannten Zutaten für die Marinade. Diese kurz aufkochen lassen, anschließend die „Enten“ Stücke darin wälzen.

Die „Enten“ Stücke in Scheiben schneiden und nach Geschmack servieren. Bei mir gab es noch Multigrain Reis und Pak Choi dazu. Die Ente würde auch gut zu Thai Curry oder gebratenen Nudeln passen.

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