Jul2
Posted by Geschrieben von Thi / category Kategorie: Column & mind / comment 3 Kommentare

Hallo ♥!

Mit der sehr kritischen Hinterfragung der sozialen Medien, werde ich heute sicherlich für Zündstoff sorgen, aber es ist mir eine Herzensangelegenheit dieses Thema anzusprechen. Ich möchte in diesem Beitrag einfach ehrlich sein und euch meine persönliche Sicht der Dinge aufzeigen und auch die „Schattenseiten des Bloggens“ lüften. Angefangen hat das Ganze gegen Ende 2006, als ich relativ verspätet meinen DSL Internetanschluss bekam. Noch am selben Tag meldete ich mich auf diversen Plattformen an und startete meine erste Homepage über den Anbieter „Oyla“. Seit diesem Tag bin ich online. Ununterbrochen. Dieses Jahr habe ich direkt im Anschluss meiner Klausurenphase (im Januar) mit der Ferienarbeit begonnen. Im Schichtbetrieb blieb mir nicht viel Zeit um regelmäßig die sozialen Netzwerke zu checken. Die ungeplante Auszeit hat mich zum Nachdenken gebracht. Es hat unglaublich gut getan, sich einmal nicht ständig –gewollt & ungewollt– mit der Selbstdarstellung anderer (und auch der eigenen) zu beschäftigen! Ich bin zum Entschluss gekommen, dass ich nicht möchte, dass das web 2.0 (unbewusst) soviel Kontrolle über mein Leben hat.

Digitale soziale Medien – Beerdigung des sozialen Lebens?

Ich sitze in der Vorlesung „Theorien II“ als wir über die Folgen von dem Zerfall sozialer Millieus reden. Mein Professor heißt die digitalen sozialen Netzwerke nicht gut; irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen. Diese ganzen Netzwerke sind doch klasse, dank der Facebook Gruppe „Erstsemester Soziale Arbeit“ kenne ich nahezu jeden aus dem Studiengang. Da vorne links sitzt doch der, der auch beim Drittversuch der Rechtsklausur vor 4 Semestern war. Das weiß ich, weil er in der Gruppe nach möglichen rechtlichen Schritten gefragt hat, im Falle des erneuten Durchfallens. Ein paar Plätze weiter daneben sitzt die kleine Nervensäge, die sich in der Gruppe immer Ergebnisse und Skripte schnorrt. Sie dreht sich um und fragt mich, ob ich ein Blatt Papier für sie hätte, das Vorurteil über ihr Schnorrersyndrom bestätigt sich für mich. „Hey, kann mir mal jemand sagen was in der Klausur dran kommt? ich konnte leider nicht kommen.“ postet jemand in die Gruppe rein. Zufälligerweise habe ich ihn noch in der Freundesliste, weil wir vor drei Semestern eine Gruppenarbeit gemacht haben, die wir nie abgegeben haben. Zeitgleich zum Post in der Gruppe, erscheint ein Bild von ihm in der Chronik wie er sich die Zeit im Freibad vertreibt. Nie ist auf ihn Verlass, das ist so typisch für ihn, denke ich mir. – Mit diesen genannten Menschen habe ich entweder seit Ewigkeiten kein Wort mehr gewechselt oder sogar noch nie gesprochen. In den sozialen Netzwerken begnetet man sich täglich, doch bei einem zufälligen Treffen auf dem Korridor der FH reicht es oftmals nicht mehr einmal für ein „Hallo!„. Ist das wirklich das reale Leben? Ist das in irgendeiner Form „sozial„? – Ich glaube nicht.

„Zoom doch ein bisschen in ihr Gesicht rein, nein, ich meinte doch das zweite Profilbild!“
„Es geht nicht schneller, mein Datenvolumen ist aufgebraucht.“
Mit einer Freundin sitze ich in der Mensa, mit den Blicken auf den Bildschirm des iPhones gerichtet, versuchen wir möglichst viel über die Exfreundin einer Affäre rauszufinden. Wir freuen uns des Lebens, weil sie sovieles auf „öffentlich“ gestellt hat und wir uns darüber amüsieren können.

Bevor wir das Haus verlassen und sich die WLAN Verbindung trennt, aktualisiert eine Freundin ihre Timeline, um zu gucken ob noch jemand auf das neue Profilbild, das ich wenige Stunden zuvor aufgenommen habe, „gefällt mir“ gedrückt hat. Wir lachen beide darüber, ich verurteile sie nicht, denn ich hätte genau so gehandelt.

Ich zweifle an einer Freundschaft, meine Freundin antwortet mir auf Whatsapp nur noch sporadisch. Das macht mich traurig, ich traue mich lange Zeit nicht, es anzusprechen wenn wir uns persönlich sehen. Auch als wir das Missverständnis geklärt hatten, fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass ich nur selten eine Antwort bekommen werde.

Als meine Cousine letztes Jahr in Deutschland war, herrschte bei mir eine absolute Ausnahmesituation, wir waren täglich unterwegs und ich hatte einfach schlichtweg keine Zeit für Dinge, die auf meinem Handy passierten. Ich lies die Chats ungelesen oder antwortete nur spärlich. Einer anderen Freundin passte diese Abstinenz nicht, sie konfrontierte mich direkt damit. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt und je mehr Nähe sie sich wünschte, desto mehr distanzierte ich mich.

Mittlerweile sind diese Konflikte natürlich beseitigt, dank persönlicher Kommunikation. Dennoch waren alle Beteiligten auf irgendeine Weise gereizt, verletzt oder enttäuscht – und das wegen so einer Nichtigkeit. Noch vor einigen Jahren hat eine Freundschaft doch auch wunderbar funktioniert, obwohl die Kurznachricht auf 160 Zeichen beschränkt war, genau sowie ihre Anzahl, weil sie noch etwas kostete. Und weil Kommunikation heutzutage quasi unbegrenzt möglich ist, hat sie scheinbar auch an Wert verloren. Ich finde das, die Qualität sozialer Beziehungen unfassbar unter den sozialen Medien leidet.

 „Wollen wir nicht lieber eine Whatsapp Gruppe machen? Mit den Mails ist es immer so umständlich!“ sagt eine Kommilitonin. Mir ist unwohl dabei, ich gebe meine Nummer nur ungerne raus. Zwei Tage vor Abgabe der gemeinsamen Arbeit blinkt das Handy ununterbrochen auf, ich traue mich nicht in Whatsapp online zu gehen, weil ich noch etwas Zeit brauche um meinen schriftlichen Teil auszuarbeiten. Ich habe Angst, dass sie von mir denken, warum ich denn hier online sein kann aber nicht an der Präsentation arbeite.

Auf der Tanzfläche des Clubs flackert das Licht, doch es sind nicht die Scheinwerfer sondern die Bildschirme der Smartphones. Sind wir nicht mehr imstande uns mit uns selbst zu beschäftigen? Nennt man das Einsamkeit? Ich verstehe es nicht. Was ist mit uns geschehen?

Ist es nicht vollkommen ironisch, dass ich mich von dieser ständigen Erreichbarkeit und Überwachung unter Druck gesetzt fühle und parallel dazu enttäuscht bin, wenn andere diese permante Erreichbarkeit nicht erfüllen?

Anonym und unverbindlich

Manchmal hat man einen schlechten Tag. Die Symptome äußern sich bei jedem Menschen individuell. Dennoch käme kaum ein Mensch auf die Idee, auf der Straße wahllos Leute zu beleidigen oder gar auf sie einzuprügeln. Weil der Verstand so etwas nicht zulassen würde. Doch warum gelten diese Regeln nicht online? Mit einer fast krankhaft-voyeuristischen Faszination verfolge ich auf facebook Gruppen wie Das schwarze Brett Nürnberg oder im Kleiderkreisel Forum ausufernde Beiträge. Mich schockiert es, in was für nonsoziale Wesen wir uns verwandeln können. Es fallen die derbsten Beleidigungen, Abwertungen und zeitgleich hält sich jeder für den Übermenschen schlechthin. Aus jeder Ecke kommen die Hobby Psychologen, Ärzte, Ernährungswissenschaftler, Rechtsanwälte, Soziologen uvm hervor. Von diesem Online Bashing will man am liebsten ‚verdummen‘ und dennoch hat die ganze Sache ein gewisses Suchtpotenzial. Und genau dafür schäme ich mich, ich schäme mich für diese Menschen und ich schäme mich für den Konsum von dem was sie fabrizieren.

In meinen 9 Jahren Online Zeit habe ich natürlich viele verschiedene Bekanntschaften über das Netz geschlossen, sowohl weibliche als auch männliche Kontakte. (Ich darf mich an dieser Stelle glücklich schätzen, dass ich sehr tolle Freunde um mich habe; dennoch freue ich mich immer wieder über Neuzugänge & liebe die Begegnung mit Menschen.) Leider kann ich allerdings nicht behaupten, dass ich persönlich dabei immer nur positive Erfahrungen gemacht habe. Insbesondere in der Bloggerszene konnte ich dieses Phänomen feststellen, dass öfters mehr der eigene Profit im Vordergrund steht als das Interesse an einer echten Freundschaft. Ich frage mich ob es an der mangelnden Verbindlichkeit liegt, wenn man sich an einem ‚anonymen‘ Ort kennenlernt? Jede zwischenmenschliche Beziehung braucht Verantwortung und Verbindlichkeit um dauerhaft existieren zu können. Nur mit Loyalität, Geduld und aufrichtigen Absichten kann etwas etwas zwischen zwei Menschen wachsen. Glücklicherweise sind diese „Intrigen/Rivalitäten“ natürlich nicht immer der Fall, ich bin dankbar für die ehrlichen und schönen Freundschaften mit Linh (via Instagram kennengelernt), Toni (durch unsere Blogs kennengelernt) oder meiner Leserin Natalie (auf der Straße angesprochen). Erwähnenswert ist natürlich auch der Kontakt mit meinem Webmaster (und Hauptsponsor) Ronny, er kümmert sich nicht nur um die technischen Belange, sondern hat auch immer ein offenes Ohr für mich! Ich habe ihn sicherlich schon das ein oder andere Mal weinend angerufen, auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, habe ich das Gefühl, dass er für mich da ist :-)! Vielleicht bin ich auch in der heutigen Schnelllebigkeit zu altbacken mit dieser Erwartungshaltung, aber ich strebe weiterhin nach dauerhaften und verbindlichen Kontakten :-)!

Als das Bloggen zum Geschäftsmodell wurde

Früher freute ich mich wenn es in einer Zeitschrift ein Parfumpröbchen als Beigabe gab. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass es mein Gemüt nicht entzückt soviele Dinge kostenlos zugeschickt zu bekommen. ABER: Wer würde sich nicht über Geschenke freuen? Als ich 2007 das Bloggen angefangen habe, hätte ich mir niemals erträumt auch nur einen einzigen Euro durch meinen Blog zu verdienen. Drei Jahre später hatte ungefähr zeitgleich meine ersten zwei Kooperationen, es gab eine Bodylotion und ein Armband und ich schwöre, ich war der glücklichste Mensch der Welt. Dieses Konzept breitete sich mehr und mehr aus, Unternehmen verschickten Produkte zum Testen an Blogger und diese verfassten wiederum als Gegenleistung einen Beitrag. Einige Zeit später war dies dann verpönt, die Blogger sollen sich ja bloß nicht unter Wert verkaufen.

Ich bin da sehr zweigeteilter Meinung: solange es sich um ein Unternehmen handelt, das mir sympathisch ist und mir das Produkt zusagt, schreibe ich auch gerne einen Beitrag bei dem der Wert des Geschenks vielleicht sogar unter 10eu liegt. Aber ich möchte nicht, dass mir ein Unternehmen aufdrückt, dass mein Blog wegen der geringeren Leserzahlen auf irgendeiner Weise ‚minderwertiger‘ wäre. Letztes Jahr habe unerwartet von einem Home & Living Unternehmen ein Buch zugeschickt bekommen, natürlich habe ich mich sehr gefreut, in meiner naiven Euphorie sofort einen Instagrampost verfasst, um anschließend herauszufinden, dass große namenhafte Blogger ein ganzes Paket mit diversen Geschenken erhalten haben, während ich mit „nur“ mit dem Buch „abgespeist“ wurde. Das war für mich der Augenblick, indem ich entschieden habe, dass ich den Wert meines Blogs bestimme! Ich finde es sehr verdient, dass die großen Blogger dieses Paket bekommen haben, weil es sehr schöne Blogs sind, die ich auch selbst lese :-)!

Aber ich möchte absolut nicht in diese Siegertreppchen-Geschichten involviert werden, weil ich diese Konkurrenzangelegenheiten für ungesund halte. Mein Blog soll für mich ein bewertungsfreier Möglichkeitsraum sein, in dem ich mich kreativ ausleben kann, und kein Hochglanzmagazin. Ehrlich gesagt nervt mich das Betteln und Lechzen nach hohen Followerzahlen einiger Blogger aber auch Unternehmen. „Ich gebe mir soviel Mühe für meinen Blog, trotzdem habe ich nur so wenig Leser :-(“ – Na und? Baby, du hast ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen und kannst möglicherweise studieren! Somit hast du bereits viel mehr als manch anderer Mensch auf diesem Planeten! Und sind nicht selbst 50 Leser schon eine große Anzahl? Lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen, wieviele Menschen das eigentlich sind, die sich für euer Leben interessieren! Dankbarkeit anstatt Gier. Vielleicht sehe ich das aber auch nur so, weil ich nicht auf die Reichweite angewiesen bin. Und somit einfach freier und ungebundener bin. Ich liebe die soziale Arbeit und genau da soll mein beruflicher Mittelpunkt nach dem Studium sein. Mein Blog ist eine große Leidenschaft und auch ein Teil von mir, aber niemals eine Option für Existenzsicherung.

Der Transparenz wegen möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass ich mittlerweile auch bares Geld in Form von Advertorials verdiene, die Links sind auf No-Follow gesetzt, das Gewerbe ist angemeldet. Unabhängig von der Intention eines Beitrags, bekommt ihr immer nur meine echte & ehrliche Meinung (sowie in diesem Beitrag) zu lesen!

Instagram my life: Nicht alles was glänzt ist gold

Als ich mich vor knapp 4 Jahren über das Smartphone (ich gehörte zu den glücklichen Menschen, die zu dieser Zeit noch kein Smartphone besaßen) meines damaligen Freundes auf Instagram anmeldete, hätte ich mir niemals vorstellen können, was Instagram mit und aus uns macht. Hand auf’s Herz: Wer hatte nicht schon einmal beim Scrollen durch den Feed, das Gefühl (aufgedrückt) bekommen, dass das eigene Leben wohl sehr unspektakulär und unwichtig sein muss. Ich kann euch beruhigen: wir haben etwas kreiiert, das nicht exisiert. Auch ich habe mich leider lange Zeit davon blenden lassen; Plötzlich war das geliebte Nutellatoast Frühstück so madig gegenüber den wunderschön angerichteten Haferbreis oder Pancakes mit riesiger Obstauswahl. Die neue Handtasche von H&M sah klein und nichtig aus neben den Louis Vuitton Taschen von 16 Jährigen Mädchen mit Jet Set Leben. Auch hier kann ich euch beruhigen, denn laut einer Studie von Stefan Weick im Jahr 2000 gehören gerade ‚mal 1% der westdeutschen Bevölkerung zur Machtelite. Das gutbürgerliche Nutellatoast könnt ihr also guten Gewissens posten ohne euch wie eine arme Kirchenmaus zu fühlen ;-).

Ich habe Freunde dazu überredet, sich bei Instagram zu registrieren. Jedes Essen und Unternehmung habe ich bildlich festgehalten, auf Instagram geteilt, vorzugsweise mit verlinktem Ort und Person. Bei meiner „Social Media Auszeit“ im Februar habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich mache und ob es wirklich das ist was ich will? Müssen fremde Menschen darüber informiert werden, WANN ich WAS mit WEM mache? – Ich löschte bis auf ein paar Ausnahmen meinen gesamten Feed, konnte mich nicht mehr damit identifizieren. Mich kotzte diese fast krankhafte Selbstinszenierung und das Streben nach Popularität & Bestätigung so unfassbar an. Diese surrealen Feeds sind Gift für die Gesellschaft. War das „sozial“ wenn meine Freunde ihr Essen kalt werden lassen mussten, damit ich meinen perfekten Schnappschuss bekommen? War es fair von mir in mein Handy irgendwelche Hashtags einzutippen anstatt meinem Gegenüber zuzuhören? War das ich? War ich völlig fremdbestimmt von den sozialen Medien?

Von mehreren Accounts weiß ich, dass vieles nur gestellt und inszeniert ist. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass es ein Leben hinter der Linse gibt. Auch ich bin eine Anhängerin von Ästhetik und Fotografie, möchte mich aber von dieser „Perfektion“ distanzieren. Die Beiträge auf meinem Blog stellen Momentaufnahmen und Teile aus meinem Leben dar, aber dieses Format ist nicht mein ‚echtes‘ gesamtes Leben. Selbst wenn ich nur für eine einzige Leserin als Vorbild fungiere, so möchte ich in dieser Rolle Verantwortung übernehmen. In diesem Beitrag wurde mein Leben als perfekt bezeichnet bzw. die Annahme gemacht. Deshalb möchte ich besonders an die jungen Mädchen appellieren: es gibt kein perfektes Leben! Auch wenn das auf Instagram oder Blogs so scheinen mag! Bitte glaubt nicht alles was ihr zu sehen oder lesen bekommt.

Ich kann nur von mir selbst sprechen, auch ich durchlaufe wie jeder andere normale Mensch in meinem Leben Höhen und Tiefen. Aber ich schätze auch das, was ich habe oder selbst auf die Beine gestellt habe. Ich habe nicht mehr oder weniger als irgendjemand von euch, der einzige Unterschied liegt vielleicht bei der Sicht auf die Dinge.

Fazit

Ich möchte in nächster Zeit meinen Konsum sozialer Medien so gut wie möglich reduzieren. Für mich ist es entscheidend, die Dinge, die im Internet geschehen wieder bewusster wahrzunehmen, „Inszeniertes & Gekünsteltes“ zu hinterfragen und nicht einfach hinzunehmen. Vorallem werde ich mich von Dingen distanzieren, die meinem Leben keinen Mehrwert bringen oder mir nicht gut tun. Das iPhone bleibt in Zukunft in der Tasche, wenn ich in Kontakt mit Menschen trete. Ich bedanke mich herzlich bei euch fürs Lesen, dieser Beitrag hat mit knapp 2500 Wörtern fast das zehnfache Volumen meiner regulären Beiträge. Gerne könnt ihr mir eure Erfahrungen & Gedanken zum Thema web 2.0 mitteilen :-)!

Jun29
Posted by Geschrieben von Thi / category Kategorie: EATING ♥ ,Homemade & recipes / comment 4 Kommentare

Hallo ♥!

Etwa vor 5 Jahren ist der Hype um Frozen Yogurt in Deutschland ausgebrochen, wie bei jedem Food Trend war ich der glücklichste Mensch auf Erden als er auch in Nürnberg angekommen war :-D! Es machte immer soviel Spaß vor der Theke mit den Toppings zu stehen und sich seinen Wunschfroyo zu kreiiren. Meines Wissens nach, ist der Frozen Yogurt aber gar nicht nicht ‚mal so gesund, da viele Shops den mit Pulver anrühren. Es war also höchste Zeit unsere Eismaschine einzuweihen und zu testen in wiefern sich der Geschmack unterscheidet. Ich muss gestehen, dass das selbstgemacht Froyo zwar gut war, aber eben noch viel saurer im Geschmack im vergleich zu gekauftem Froyo. Das Rezept reicht für 2 große Portionen.

Zutaten:
450g Naturjoghurt
3 Päckchen Vanillezucker
Toppings nach Geschmack

Zubereitung:
Die Eismaschine nach Bedienungsanleitung präparieren, alternativ kann auch einfach ein flaches Plastikgefäß verwendet werden. Nun vermischt ihr den Joghurt und den Zucker, gebt die Masse in die Eismaschine und nach 15 Minuten habt ihr eine weiche Konsisstenz. Bei der Herstellung ohne Maschine einfach das Gefäß eine Stunde vorher in die Tiefkühltruhe geben, anschließend die Masse einfüllen und erneut in die Tiefkühltruhe geben. Etwa alle 45 Minuten mit einer Spatula umrühren, damit keine Eiskristalle entstehen. Nach etwa 3 Stunden sollte der Froyo die gewünschte Konsisstenz haben. Nach belieben dekorieren, ich hatte frische Himbeeren und Himbeerschokolade.

PS: Ich habe noch ein kleines Give Away für euch! Teilnahme über den Rafflecopter

a Rafflecopter giveaway

Jun26
Posted by Geschrieben von Thi / category Kategorie: LIFESTYLE ♥ / comment 1 Kommentar

Hallo ♥!

Ich habe viele Bilder von mir, doch keine davon haben mir so gut gefallen wie die aus dem Körpergefühl Beitrag :-). Mir gefällt das helle Fensterlicht und die Stimmung auf den Bildern, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Yvonne für das Aufnehmen der Fotos. Der Gedanke diese Aufnahmen von mir auch in Printform festzuhalten kam mir schon öfters, da kam mir die Zusammenarbeit mit Cewe in diesem Kontext sehr gelegen! Cewe ist ja das Eldorado schlechthin was Fotos drucken angeht, bei dem Anbieter findet ihr alles was das Herz begehrt von Fotoleinwänden über Fototassen bishin zu Fotokalender. Ich habe mich für eine Leinwand {ganzes Bild} entschieden, da ich bereits eine besitze und sie für eine echt schöne Deko halte.

Bestellt habe ich direkt über Online Fotoservice Cewe, dafür müsst ihr auch keine extra Software runterladen. Die Preise beginnen bei 17eu, meine Leinwand hat die Maße 30x40cm und hat 35eu gekostet. Das Layout kann frei gestaltet werden, ich habe mich aber ganz schlicht einfach für die zwei Bilder entschieden ohne weiteren Schnickschnack. Es gibt viele verschiedene Hilfestellungen, Cewe warnt euch wenn die Fotoqualität zu schlecht ist, ihr könnt also keine „schlechte“ Leinwand fabrizieren, hehe. Der ganze Prozess hat etwa eine Woche gedauert, das aber nur aufgrund des Streiks der Post. Denn die Fertigstellung der Leinwand hat nur zwei Tage gedauert :-)! Ich bin wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, die Verarbeitung ist sehr hochwertig, es werden auch noch verschiedene Hilfsmittel zum Aufhängen mitgeliefert, das gab es zum Beispiel bei anderen Anbietern (bisher) nicht.