Travel Diary: Amsterdam II {Niederlande}

Amsterdam Gracht bei SonnenscheinHello Amsterdam!

Mein Highlight im Herbst war definitiv mein Amsterdam Städtetrip. Die lebhafte Stadt konnte ich bereits vor sechs Jahren bei einer Studienreise kennenlernen.

Anlass war dieses Mal der Besuch meiner lieben Freundin Toni. Sie ist seit August  Masterstudentin an der Universität; und hat auch schon einiges in ihrer Wahlheimat erlebt! Auf ihren Blog erfahrt ihr, warum sie auf einen  unfreiwilligen Tauchgang gegangen ist.

Amsterdam 2.0

Nachdem ich nicht mehr die Hochschule als großzüzige Sponsorin hatte, entschied ich mich für eine Busfahrt. Denn diese war um ein vielfaches günstiger als ein Flug via KLM ab Nürnberg. Leider war sie auch um ein vielfaches unkonfortabler. Aber nun mit ausreichender Distanz betrachtet, war es alles in einem, doch nicht so schlimm. Wie bei so vielen Dingen im Leben 😉.

Ich bewundere den Mut, den ich damals als junge Studentin hatte. Die Exkursion machte ich mit mir  bis dato fremden Menschen. Es gab die Schwerpunktgruppe „interkulturelle Sozialarbeit“ am Vormittag und Nachmittag, meine Gruppe entschied sich für eine Reise in die Türkei. Das hat mein Interesse nicht sonderlich geweckt. Also fragte ich einfach bei der Vormittagsgruppe an, ob ich nicht mit ihnen nach Amsterdam fliegen kann. Völlig unbedarft hatte ich meine Komfortzone verlassen.

Amsterdam Polaroid

Aber nun möchte ich euch ein paar Impressionen geben, was ich dieses Mal alle in den vier Tagen erlebt habe. Auch wie bei meinem Wien Trip habe ich auf die schwere DSLR Kamera verzichtet und nur mein iPhone zum Fotografieren genutzt.


What to do in Amsterdam?

Willet Holthuysen Museum Amsterdam

Willet Holthuysen Museum

In diesem Museum kann man hautnah erleben wie die High Society im 19. Jahrhundert gelebt hat. Die Grachtenvilla vererbte das Paar Willet Holthuysen im Jahr 1895 unter der Bedingung, dass daraus ein Museum entsteht. Ich fand die Räumlichkeiten sehr schön und interessant. Dank dem Audio Guide (auf deutsch) konnte man sich in der Fantasie noch besser ausmalen wie prunkvoll das alles gewesen sein muss. Mit dem Audio Guide braucht man eine gute Stunde um das ganze Haus zu sehen.

Eintritt: 10eu/pro Person

Hortus Botanicus

de Hortus Amsterdam

In den botanischen Garten hat es mich verschlagen, als Toni sich zum Lernen zurückgezogen hat. Seit dem ich in meiner eigenen Wohnung lebe, habe ich die Pflanzenwelt für mich entdeckt und mich deshalb schon auf den Garten gefreut. Besonders gut hat mir das Schmetterlingshaus gefallen. Für den gesamten Besuch kann man sicherlich zwei Stunden einplanen. Schade für mich nur, dass es aufgrund der Jahreszeit außerhalb der Gewächshäuser nicht viele (blühende) Pflanzen gab.

Eintritt: 9,50eu/pro Person

 

TropenmuseumTropenmuseum Amsterdam

Das ist mein absolutes Lieblingsmuseum! Schon vor sechs Jahren hat es mich völlig in den Bann gezogen und bleibende Erinnerungen hinterlassen.

Ich kenne echt kein anderes Museum, dass Kultur und Wissen auf so eine spannende Art vermittelt mit so vielen unterschiedlichen pädagogischen Elementen zum Anschauen, Lesen und Mitmachen.

Daher ist das Tropenmuseum meiner Meinung nach ein MUSS für jeden Amsterdam Besuch.

 

Das Museum über Menschen und Kultur bietet sowohl Dauer- als auch Wechselauststellung, was ich besonders toll finde. Für diesen Besuch können großzüzige drei Stunden eingeplant werden; es gibt auch ein internes Kaffee im Museum.

Eintritt: 15eu/pro Person

Tropenmuseum Amsterdam

Neben den genannten Museen gibt es noch viele weitere, das Anne Frank Haus hat mir damals auch sehr gut gefallen. Doch ob es noch empfehlenswert ist, kann ich nicht sagen. Es ist sehr stark überlaufen. Das Rijksmuseum hätte ich auch noch interessiert, aber es wäre auf die vier Tage doch etwas zu viel gewesen. War jemand von euch schon einmal dort? Was sind eure kulturellen Highlights in Amsterdam?


What to eat in Amsterdam?

Nationalgericht KibbelingLindenmarket (Lindengracht 1015 Amsterdam)

Beim Recherchieren nach tollen Foodplaces, bin ich auf die Foodhallen gekommen. Toni hatte mir allerdings davon abgeraten, da das dortige Angebot nicht so überragend ist. Wir sind hier in Deutschland wesentlich mehr gewohnt, aufgrund der vielen Streetfood Markets oder Foodtruck Round Ups.

Stattdessen hat sie mir vom Lindenmarket berichtet, auf diesem Markt gibt es viel frisches Gemüse, welches recht günstig verkauft wird. Ein echter Tipp für alle Selbstversorger.

Desweiteren gibt es dort einen Fischstand mit geräuchtertem Fisch und allerlei frittiertem Fisch. Probieren sollte man unbedingt den Kibbeling, das ist ein Nationalgericht. Meine Highlights waren noch die frische Stroopwaffel sowie der Trüffelkäse.

Gleich angrenzend findet ihr den Noordermarkt, welcher Bio Produkte sowie Antiquitäten bietet. Beide Märkte sind superschön zum Durchschlendern.

 

Amsterdam de Plantage Restaurant

de Plantage Amsterdam

Anlässlich Toni’s Geburtstag haben wir uns ein schönes Restaurant ausgesucht. Das ist in Amsterdam eine ganz schön knifflige Angelegenheit, denn das Überangebot macht einen ganz schön kirre.

Wir haben uns letztendlich für das de Plantage am Zoo entschieden. Das Ambiente ist besonders am Abend schön, aufgrund des gläsernen Gebäude. In diesem Laden kann man sehr schick ausgehen, die Preise sind völlig moderat (Hauptspeisen je 22-25eu). Die Karte ist minimalistisch gehalten, es gibt auch vegetarische Gerichte. Ich habe mich für ein Zanderfilet mit Mangold entschieden, Toni hatte eine Entenbrust. Beides war sehr lecker, wir haben den Abend genossen.

de Plantage
Plantage Kerklaan 36
1018 CZ Amsterdam
facebook.com/caferestaurantdeplantage

 

 

Pluk Amsterdam Red Velvet

Cafés in Amsterdam

Wie oben schon erwähnt, gibt es in Amsterdam ein breit gefächertes Angebot an Gastronomie. Beliebt sind natürlich jene Läden, die auf Instagram besonders hübsch aussehen. Ihr kennt sicherlich alle den Spruch: Nicht alles was glänzt ist gold. So eine schmerzlich Lektion musste ich bei Pluk lernen. Ich wollte unbedingt dort rein, beide Filialen waren stark überfüllt. Ich aß ein Stück Mermaid Red Velvet Cake für stolze 7eu, welches nicht ‚mal sonderlich gut war. Mein Kuchenherz bricht.

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3 Kommentare

  1. Ach, ein sehr schöner Bericht!
    Mir hat dein Besuch auch sehr gut gefallen 🙂

    Wünsche dir nun ein schönes Wochenende und eine entspannte Zeit zwischen den Jahren,
    Kuss
    Antonia

  2. Oooh, Amsterdam. Eine meiner Lieblingsstädte. <3 Und das Tropenmuseum kannte ich noch nicht, daher vielen lieben Dank für den Tipp! (Und auch für den botanischen Garten, da war ich auch noch nie)

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