vegan: Raw Raspberry Chocolate Cake

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Früher waren für mich nur die herzhaften veganen Rezepte interessant, da Vollzeitveganismus nie für mich in Frage kam. Ich habe einmal Muffins mit Apfelmus anstatt Eiern gemacht, die waren zwar durchaus essbar aber auch kein kulinarischer Mehrgewinn für mich. In letzter Zeit stieß ich immer wieder auf die rohveganen Torten, da sie ohne weitere „Ersatzprodukte“ funktionieren, habe ich mich ‚mal rangewagt. Ich war echt positiv überrascht was Konssistenz und Geschmack betrafen, die Torte ist wirklich lecker! Allerdings ist auch hier wie bei den veganen Raffaelos Vorsicht geboten, die ganze Torte hat trotz ‚gesunder‘ Zutaten insgesamt etwa 4000kcal. Ich habe die Hälfte des Kuchens eingefroren, das sollte laut Forenbeiträge keine Probleme darstellen.

Zutaten:

Boden
250g Datteln, entsteint
180g Haferflocken
2EL Kakaopulver, nativ
3EL Kokosöl, geschmolzen

Belag
200g Cashewnüsse
90g Kokosöl, geschmolzen
1 Banane, reif
50ml Wasser
2EL Agavendicksaft
1EL Zitronensaft
Himbeeren oder anderes Obst

Zubereitung:

Datteln und Cashewnüsse (voneinander getrennt) über Nacht in Wasser einweichen.

Für den Boden die Haferflocken in einer Mühle oder Küchenmaschine zerkleinern, es muss nicht ganz fein werden. Als nächstes kommen die abgetropften Datteln an die Reihe, solltet ihr einen Leistungsstarken Mixer haben, könnt ihr es auch darin machen. Ich habe eine Küchenmaschine hierfür verwendet. Nun werden alle Zutaten für den Boden miteinander vermengt und mit der Hand verknetet, das kann bis zu 15 Minuten dauern, bis ein glatter Teig entsteht. Eine Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit neutralem Öl bepinseln. Den Teig in zwei Hälften teilen für Boden und Rand, das Verfahren ist ähnlich wie bei einem Mürbeteig. Ihr könnte natürlich auch den Teig im ganzen verwenden und den Rand mit den Fingern hochdrücken, ich teile es immer lieber in zwei Teile. Die Springform in den Kühlschrank stellen, dort wird der Boden schön fest.

Weiter geht es mit der Creme, dafür werden die abgetropften Nüsse und etwa 50ml frisches Wasser in den Standmixer gegeben und kurz vorpüriert. Anschließend schrittweise die Banane, das Kokosöl, Agavendicksaft und den Zitronensaft hinzugeben. Wenn die Creme klumpenfrei ist, kann sie auf den Boden gegeben werden und mit dem gewählten Obst verziert werden. Die Torte sollte danach mindenstens noch eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Danach kann sie problemlos aus der Form entfernt werden.

Quelle: inspiriert von veganguerilla.de und kraft-futter.blogspot.de

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4 Kommentare

  1. Also lecker sieht sie auf jeden Fall aus 🙂 4000 kcal sind schon nicht gerade wenig, für wie viele Leute ist das Rezept denn gedacht? Ich dachte immer, vegan sei so Kalorienarm, aber ich habe auch keine Ahnung davon^^

  2. Hui, die sieht ja toll aus!! Habe auch mal so einen ähnlichen mit Dattelboden gegessen und war begeistert!

    -Kati

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